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Studierendenzahlen leicht rückläufig

Die zweite Sitzung des Akademischen Senats behandelte die aktuellen Studierendenzahlen. Dazu informierte Präsident Alt über die Verhandlungen mit der VG Wort. Ein Bericht von Ines Löhner.

Die Zulassungordnug für das Sommersemester 2017 überzeugte den AS, aber nicht die Vertretung der Studierenden

Die neue Zulassungordnug konnte die Vertretung der Studierenden nicht überzeugen.  Foto: Archiv

In der Sitzung am 16.11.2016 hat sich der Akademische Senat (AS) mit den Studierendenzahlen des aktuellen Semesters befasst. Daneben blieb noch Raum für neue Professorenstellen im Rahmen des Tenure-Track Programms und den Stand der Verhandlungen mit der VG Wort. Seine Mitteilungen begann Präsident Alt aber mit der Nachricht, dass die FU einen Kooperationsvertrag mit der University of California Berkeley geschlossen hat. Die zukünftige Zusammenarbeit mit einer der renommiertesten Universitäten der Welt solle in Gestalt einer „strategischen Partnerschaft“ vor allem der gemeinsamen Nachwuchsförderung helfen, so Alt.

FU versucht Blackboard bis Ende des Wintersemesters zugänglich zu lassen

Weiterhin informierte Präsident Alt zum aktuellen Stand der Verhandlungen mit der VG Wort. Die FU hat den Rahmenvertrag, wie auch viele weitere Hochschulen, noch nicht unterzeichnet. Die Verhandlungen führe die Kultusministerkonferenz (KMK), da die Bundesländer den neuen Vertrag unterzeichnet hatten. Dass die KMK die Verhandlungen führt, sei ein Zeichen, dass sie sich ihrer Verantwortung die neuen Kosten zu tragen bewusst ist, so Alt. Dazu betonte er wie wichtig es sei, dass die Universitäten in dieser Angelegenheit bundesweit zusammenarbeiteten. Außerdem zeigte er sich zuversichtlich, die alte Regelung bis zum Ende des Wintersemesters aufrecht erhalten zu können.

Tenure-Track-Professuren sollen nicht vollständig ausgeschöpft werden

Bei der Ausschöpfung des Tenure-Track-Programms von Bund und Ländern gab sich Präsident Alt verhalten. Von den deutschlandweit 1000 förderbaren Tenure-Track-Positionen, könnte die FU laut Königsteiner Schlüssel 65 Stellen beantragen. Geplant ist allerdings nur eine Beantragung von einer Anzahl an Stellen, die die FU langfristig selbst finanzieren kann, also deutlich weniger. Eine Tenure-Track-Professur sieht die Schaffung einer befristeten Junior-Professur vor, die bei Bewährung des Anwärters in eine Professur auf Lebenszeit umgewandelt werden kann. Nach Rückfragen aus der Professorenschaft erklärte Kanzlerin Bör, dass das Tenure-Track-Programm vor allem die Möglichkeit biete, die hohe Fluktuation einzudämmen und gutes Personal langfristig zu binden. Es solle parallel zum klassischen Berufungsverfahren etabliert werden.

Studierendenzahlen: Mehr Bachelor-Erstis aber wenig Master-Einsteiger

Das Präsidium legte auch die aktuellsten Zahlen zu den Studierenden an der FU vor. Während die Anfängerzahlen insgesamt rückläufig sind, liegt insbesondere die Zahl der Master-Erstsemester zu 16 Prozent unterhalb den erwarteten Studierenden . Die Zahl der Bachelor-Erstis liegt hingegen 6 Prozent über den Zielvorgaben. Sorgen bereitete dem Präsidium die Absolventenquote, die unter den Vereinbarungen mit dem Berliner Senat liegt und daher mit Finanzeinbußen verbunden ist. Während in den Naturwissenschaften, sowie den Rechts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften die Studiengänge überlastet sind, liegen die Zahlen der Geisteswissenschaften unterhalb der Kapazität.

Mehrere weitere Tagungspunkte nahm die Besetzung der unterschiedlichen Gremien mit Studierendenvertretern ein. Wie bereits in den vorhergehenden Sitzungen vertagten die Studierendenvertreter ihre Nominierungen. Außerdem legte die Studierendenvertretung ein suspensives Gruppenveto gegen die neue Zulassungsordnung der FU für das Sommersemester 2017 ein. Zuvor hatte Matthias Bartelt im Namen der Studierendenvertretung beantragt, alle Studiengänge für zulassungsfrei zu erklären. Dieser Antrag wurde vom Akademischen Senat abgelehnt.

Im anschließenden nicht-öffentlichen Teil der Sitzung fand die Bestellung einer Honorarprofessorin am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften statt.

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