Rappende Köche und Mondschweine | FURIOS Online
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Rappende Köche und Mondschweine

Egal ob Theater, klassische Popmusik oder Tanz – dem Publikum wurde bei der diesjährigen Talentshow „Mix it! – Nacht der Talente“ des Studentenwerks so einiges geboten, findet Paul Lütge.

©Studentenwerk Berlin, Judisch

Verleihung des Publikumspreises an King ExXx ©Studentenwerk Berlin, Judisch

Bereits zum sechsten Mal veranstaltet das Studentenwerk Berlin die Talentshow für Studierende. Insgesamt sieben Einzeltalente oder Gruppen zeigten letzten Donnerstag ihr Können auf der Bühne. Zehn Minuten haben die Acts Zeit, um ihr Talent zu beweisen. Am Ende bestimmt das Publikum, wer den Preis von 1000 Euro gewinnt.

Den Anfang im gut gefüllten „Freiraum“ des Studentenwerks macht eine Theatergruppe von FU Studierenden: Die „Mondschweine“ bringen mit ihrer Theatercollage zum Thema „Zeit ist Geld“ das Publikum zum Lachen. Die Gründerinnen der Gruppe, Isabelle Schulz und Anita Brokmeier, schrieben das Stück selbst und erklären: „Zeit spielt für uns ja auch im Studium eine große Rolle, da man ständig unter Stress und Zeitdruck steht.“

König des Abends

Das Programm ist abwechslungsreich: Der Physikstudent Pascal Farin beeindruckt mit seinem „fingerstyle“ Gitarrenspiel. Caya Lehnig kündigt für ihren Klassik Pop Auftritt am Klavier ein Duett mit Alicia Keys an. Doch da diese laut Caya leider Lampenfieber hat, singt sie ihre Songs doch alleine – und zwar so gut, dass Alicia Keys erst gar nicht vermisst wird.  Der gelernte Koch Paul M. Denkhaus bereitet vor den Augen des Publikums ein Cupcake Topping vor während er rappt – passend zu der Textzeile „Ich koch vor Wut“ flambiert er Marshmallows. Unter dem Namen Dr. Franzenstein tanzt der Medizinstudent Klaus Franz den „Robot Dance“ und verblüfft die Zuschauer mit einem Puzzletrick.

Den Publikumspreis gewinnt schließlich der Beatboxer Eyüp Krüger alias King ExXx. Schon seit über 10 Jahren ist der Student für Bildung an Grundschulen als Beatboxer unterwegs. Diese Fähigkeit brachte er sich laut eigener Aussage aus Langeweile auf dem Klo bei. Unter stürmischem Applaus präsentiert er am Ende des Abends eine Zugabe, in der er auch eine Mundharmonika in sein Beatboxing einbaut. „Es ist der Wahnsinn hier zu gewinnen. So viele Talente auf einem Haufen – Respekt auch an die anderen“, sagt er am Ende. Auch das Publikum ist begeistert von den facettenreichen Auftritten. „Es war ein wirklich sehr abwechslungsreicher Abend“, findet Thilo von der FU, der zur Unterstützung des Gitarristen Pascal Farin zur Show kam.

Große Pläne für die kommenden Jahre

Für das nächste Jahr ist ein noch größeres Format mit acht Wettbewerben geplant. „Wir fanden es schade, dass wir so viele Bewerber dieses Jahr ablehnen mussten“, erklärt Frank Thinnes, der Bereichsleiter für Kultur und Internationales des Studentenwerkes. „Deshalb wollen wir nächstes Jahr für sieben verschiedene Talentbereiche Shows veranstalten. Die sieben Gewinner treffen dann in einem großen Finale aufeinander.“ Startschuss ist der 19. Januar – da findet die Talentshow für die Kategorie Singer/Songwriter statt.

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