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Premiere für den Campus Run

Zum ersten Mal fand am vergangenen Sonntag der „Campus Run“ an der FU statt. Nach einem guten Start soll er einen festen Platz im Sportprogramm der Uni bekommen. Lisa Grabowski und Mareike Edler waren dabei.

  • Die Läufer auf den verschiedenen Strecken starteten nacheinander auf der Strecke begegneten sie sich trotzdem ab und zu. Foto: ZEH

Es ist Sonntagmorgen in Dahlem. Die Sonne scheint, die Vögel singen. Eine beachtliche Menschenmenge in Sportkleidung steht auf der Straße zwischen Silberlaube und Asta-Villa. Musik tönt aus den Lautsprechern. Dann die Ansage ins Mikrofon: „Dies ist der erste Campus Run. Der Beginn einer langen Serie.“ Auf Kommando setzten sich die Menschen in Bewegung und beginnen zu rennen. Einige werden auf der kürzeren Strecke bald das Hauptgebäude umrunden. Die anderen werden durch die Parks in Dahlem bis zum Osteuropainstitut und zurück laufen.

Im Ziel werden die Läufer von einigen Zuschauern, Musik und dem für sie bereitgestellten Obst, Eistee und Wasser begrüßt. Zahlreiche Einrichtungen sind mit Ständen vertreten, und sorgen für Rummelplatz-Stimmung.

Unisport und Teilnehmer ziehen positive Bilanz

Nach Aussage der Organisatoren war die Veranstaltung ein voller Erfolg: 557 Teilnehmer liefen verteilt über die Streckenabschnitte von drei, fünf oder zehn Kilometer. Wem Laufen zu anstrengend war, konnte auch drei Kilometer walken. Viele Teilnehmer waren Studierende, jedoch waren alle Statusgruppen vertreten. Neben Mitarbeitern der Uni meldeten sich auch viele externe Läufer morgens noch spontan an. Der Leiter des Hochschulsports, Jörg Förster freute sich, mit der Veranstaltung so viele Menschen erreicht zu haben. „Das Ziel ist, dass die Studierenden das wirklich als ihre Veranstaltung annehmen.“ Daher solle der Campus Run ein regelmäßiges Ereignis zu Beginn des Sommersemesters werden.

Solche großen Sportveranstaltungen seien an deutschen Unis leider selten, bedauerte Elena Rückheim. Die Politikwissenschaftsstudentin arbeitet beim Hochschulsport. „Dabei sind sie so wichtig, um den Zusammenhalt an der Uni zu fördern und um die Menschen miteinander in Kontakt zu bringen.“

Dass der Lauf Menschen zusammenbringen kann, fand auch Ruth Tobias, die Leiterin des Sprachenzentrums, die die drei Kilometer Walkingstrecke absolvierte. Es sei ihr ein Anliegen, die Initiative der Zentraleinrichtung Hochschulsport zu unterstützen. Zwei ihrer Kollegen waren auf den längeren Kursen unterwegs.

„Die Stimmung ist toll“, sagte Jura-Studentin Dominica Woclaw. Die Organisation sei sehr gut, befanden auch andere Teilnehmer. Auch die Tatsache, dass es eine kurze Strecke für Einsteiger gab, wurde gelobt.

Mehr Werbung erwünscht

Trotz der allgemeinen Begeisterung gab es auch ein wenig Kritik. Victoria Brandt, die den ersten Platz auf der fünf Kilometer Strecke belegte und Nadia Dagher, die Siegerin des zehn Kilometer Laufs, hätten sich mehr Werbung gewünscht. Gerade in Kreisen aktiver Läufer könnte man diese noch ausbauen. Gut fanden sie die herausfordernde Strecke, die sowohl über asphaltierte Straßen, als auch über Parkwege verlief.

Auch ranghohe Mitglieder der Universität ließen es sich nehmen, am Campus Run teilzunehmen. Vizekanzler Matthias Dannenberg absolvierte zusammen mit Förster die Walkingstrecke. Er betonte seine Unterstützung für den Campus Run: „Das ist sehr wichtig, auch für die Integration aller Statusgruppen.“

Die Bilanz des Ersten Campus Runs fällt entsprechend positiv aus. Er kam nicht nur bei Studierenden und Mitarbeitern der Uni gut an, sondern auch bei den Anwohnern. Es wurde zahlreich gelaufen, das Wetter spielte perfekt mit und die Stimmung war gut. Viele Teilnehmer drückten dies aus, indem sie versicherten, sie würden auch nächstes Jahr wieder mitlaufen.

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