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Klaus Beck als Vizepräsident nominiert

Der Akademische Senat hat Klaus Beck für das Amt des zweiten Vizepräsidenten nominiert. Der studentische Kandidat Phillipp Bahrt scheiterte. Josta van Bockxmeer und Mara Bierbach berichten.

Vizepräsidentschaftskandidat Klaus Beck (l.) und sein Herausforderer Philipp Bahrt (r.). Fotos: Mara Bierbach

In der ersten Sitzung des Akademischen Senats (AS) und des Erweiterten Akademischen Senats (EAS) in neu gewählter Konstellation wurde Professor Klaus Beck am Mittwoch, 10. April, als Vizepräsidentschaftskandidat nominiert. Eine Kandidatur des Studenten Philipp Bahrt scheiterte.

Beck erhielt im EAS von 45 Anwesenden 34 Ja-Stimmen sowie 12 von 21 Stimmen im AS. Bahrt erhielt 13 Ja-Stimmen im EAS sowie 5 im AS. Damit verfehlte er ein für die Nominierung nötiges Drittel der Stimmen. Die Aufstellung Becks kommt noch nicht einer Wahl auf den Posten gleich – er muss in der Sitzung des EAS am 29. Mai eine Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen.

Der Posten des zweiten Vizepräsidenten war durch den Tod von Professor Werner Väth im November vakant geworden. Die Nominierung eines Nachfolgers war auf der letzten Sitzung des EAS am 6. Februar aufgrund von Protesten gegen die Rahmenstudien- und Prüfungsordnung nicht möglich gewesen.

Klaus Beck ist Kommunikationswissenschaftler und lehrt seit 2007 an der FU. Von 2009 bis 2011 war er Dekan des Fachbereiches Politik- und Sozialwissenschaft. Beck wurde im Januar für die professorale Liste “demokratisch-pluralistischer Dienstagskreis” in den AS gewählt, vorher war er bereits Mitglied im EAS.

Eine der Kernkompetenzen des zweiten Vizepräsidenten ist das Thema „Internationales“. So beschrieb Beck in seiner Vorstellungsrede vor allem Pläne für diesen Bereich: Er wolle mehr Anreize für FU-Studenten setzen, um ins Ausland zu gehen – etwa durch eine vereinfachte Leistungsanerkennung und ein breiteres Angebot an Sprachkursen. Zur Zeit schickt die FU weit weniger Studenten ins Ausland als sie empfängt.

Wirtschaftsstudent Philipp Bahrt sitzt für die “Fachschaftsinitiative/Offene Liste” im EAS. Er sagte, die Exzellenzinitiative stehe dem Anspruch auf selbstbestimmtes Lehren und Lernen im Wege. Auch kritisierte er auf Nachfrage die allgemeine Vorgehensweise des Präsidiums und nannte den AS „einen Ort der Intransparenz“. Seine Stellungnahmen wurden mit lautem Applaus vonseiten der anwesenden Studierenden empfangen.

Beck äußerte sich auf die Nachfrage einer Studentin zu den Vorfällen im Februar, als der AS in Teltow tagte und das Wachpersonal hart auftrat: “Das Vertrauensverhältnis funktioniert nicht, und das ist zur Eskalation gekommen.” Er wolle mit Studierenden zusammen eine Lösung dieses Grundproblems erreichen. Gleichzeitig habe er „ein Grundvertrauen in die kollegiale Arbeit des Präsidiums.“

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