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Misstrauensantrag gegen Präsident Alt

Studentische Vertreter im Akademischen Senat haben einen Misstrauensantrag gegen FU-Präsident Peter-André Alt gestellt. Nach den Vorfällen bei der vergangenen AS-Sitzung sei er nicht mehr tragbar. Von Max Krause

Sommerfest

Gerät Universitätspräsident Peter-André Alt in Bedrängnis? Foto: Fabian Hinsenkamp (Archivbild)

Bei der Geschäftsstelle des Akademischen Senats (AS) ist ein Misstrauensantrag gegen den amtierenden Präsidenten der FU Peter-André Alt eingegangen. Das teilten die Bildungsprotest-Aktivisten am Freitag, 25. Januar, mit. Antragsteller sind Vertreter aller studentischen Listen im AS außer den Jusos.

Sie werfen Alt vor, er habe seine Funktion als Vertreter der Universität verfehlt. Dabei beziehen sie sich auf die Vorfälle rund um die vergangene AS-Sitzung am Mittwoch, 23. Januar. Das Präsidium äußerte sich noch nicht zu dem Antrag.

Alt hatte Studierenden den Zugang zum Sitzungssaal untersagt, obwohl die Sitzungen normalerweise öffentlich stattfinden. Erst im Laufe der Sitzung entschieden sich die AS-Vertreter dafür, nicht öffentlich zu tagen.

Polizei auf dem Campus

Im Vorfeld der Sitzung hatte Alt die Polizei kontaktiert, die zusammen mit dem Wachschutz der FU dafür sorgte, dass niemand den Raum betreten konnte. Es kam zum Rangeleien, wobei eine Glastür im Henry-Ford-Bau gesprungen ist.Polizisten nahmen von zwei Studierenden die Personalien auf.

Den Antrag schrieben Engagierte des Bidungsprotestes nach eigenen Angaben gemeinsam. Mit einer Online-Petition versuchen sie zusätzlich, den Druck zu erhöhen. Sie bezeichnen den Polizeieinsatz als „unverhältnismäßig“. Alt sei „in seiner Funktion als Präsident gescheitert“.

Gleichzeitig fordern die Studierenden eine Grundordnung für die FU. Sie solle die Rechte der einzelnen Universitätsorgane regeln und die Kompetenzen des Präsidiums beschneiden. Dies sei für eine Demokratisierung der Universität notwendig.

Der Antrag geht nun an den erweiterten Akademischen Senat (EAS), der für die Wahl des Präsidenten zuständig ist. Er muss in seiner nächsten Sitzung am 6. Februar über den Misstrauensantrag beraten.

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