#41 SDS.dielinke – Silberlaube | FURIOS Online
FURIOS wünscht Euch schöne Semesterferien! Aktuelles rund um die FU gibt es hier wieder ab dem 13. Oktober.
Bis dahin viel Spaß mit unseren wöchentlichen Ferienserien FURIOS auf Reisen und Berlins Bibliotheken im Test!

#41 SDS.dielinke – Silberlaube

Wer seid ihr?

Wir sind eine Basisgruppe von DieLinke.SDS FU an der Silberlaube, die es seit gut einem Jahr gibt. Durch unsere Verankerung vor Ort, sind wir in der Lage auf Entwicklungen an den Fachbereichen zu reagieren und Neue aktiv mit einzubinden. Der SDS ist seit einigen Jahren im StuPA vertreten.

Welche konkreten Initiativen wollt ihr ergreifen, wenn ihr ins StuPa gewählt werdet?

Wir stehen für eine konsequente studentische Interessenvertretung im StuPa und im AStA und werden möglichst großen Druck gegen die Unileitung und den Bildungssenator entfalten, z.B. gegen drohende Verschlechterungen im Rahmen der Novelle des Berliner Hochschulgesetzes. Dabei gilt es an die Erfolge der Bildungsproteste der letzten Semester anzuknüpfen und die Studierenden zu ermutigen, selbst aktiv zu werden und sich eben nicht auf die gewählten Vertreter im Stupa oder Asta zu verlassen. Wir beschränken uns auch nicht auf die Hochschulpolitk: Wir machen linke Hochschulpolitik UND linke Politik an der Hochschule.

Was ist euer Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Gruppen?

Als einzelne Gruppe haben wir fünf politische „Finger“: Wir sind bundesweit mit DieLinke.SDS handlungsfähig, lokal an der Silberlaube breit verankert, bewegungsorientiert in der Praxis, antikapitalistisch in unseren Inhalten und unserer Bildungsarbeit sowie parteinah und in einem kritisch-solidarischen Verhältnis zur LINKEN.

Mit welchem Einsatz habt ihr euch die (Wieder-) Wahl ins StuPa verdient?

Wir sind das ganze Jahr über mit einer Vielzahl von Aktionen, politischen Plena und öffentlichen Veranstaltungen an der Silberlaube präsent, nicht nur zur StuPA-Wahl. Aktiv haben wir uns am Bildungsstreik sowie der Einleitung zur Urabstimmung über eine solidarische FU beteiligt. Darüber hinaus mobilisieren wir an der Uni für zahlreiche Aktivitäten außerhalb der Hochschule wie den Castor-Protesten, den Anti-Nazi-Blockaden in Dresden und dem Volksentscheid gegen die Wasserprivatisierung in Berlin.

Wie wollt ihr mehr Interesse bei den Studierenden für Campuspolitik und das StuPa wecken? Wie wollt ihr die Wahlbeteiligung erhöhen?

Interesse weckt man dadurch, dass Angebote (Demonstrationen, Veranstaltungen…) organisiert und beworben werden. Ferner muss für alle Studierenden verständlich gemacht werden, was die einzelnen Gremien machen. Auch die Grenzen der hochschulpolitischen Gremienarbeit müssen glasklar angesprochen werden, damit Studierende ihre Geschicke verstärkt selbst in die Hand nehmen.

Wie bewertet ihr die Arbeit des AStA im vergangene Jahr?

Insgesamt hat es der AStA im vergangenen Jahr versäumt, sich aktiv für die Interessen der Studierenden der FU einzusetzen. Auch wurde dem Präsidium sowie dem Senat kaum öffentlich die Stirn geboten, obwohl die FU Schritt für Schritt in eine neoliberale Lernfabrik umgebaut worden ist und viele Studierende der FU dagegen gekämpft haben.

Sollte der Semesterbeitrag aufgrund der gefallenen Zinseinnahmen auf 8 Euro erhöht werden?

Nein, denn die Studierenden dürfen weder für Missmanagement noch für die Kosten der Krise zur Kasse gebeten werden.

Wie steht ihr zum Zukunftskonzept „Internationale Netzwerkuniversität“? Welche alternativen Leitbilder haltet ihr ggf. für besser?

Hinter dem PR-Titel „Internationale Netzwerkuniversität“ verbirgt sich der politisch gewollte Umbau der FU in eine neoliberale Wissensfabrik. Dies lehnen wir natürlich ab. Statt dessen fordern wir eine demokratische und solidarische Uni sowie selbstbestimmtes Lernen, das sich nicht an den Anforderungen des Marktes ausrichtet.

Wenn ihr könntet: Welche Liste würdet ihr am liebsten aus den Wahlvorschlägen streichen?

Keine, denn das wäre ja arg undemokratisch.

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