#37 LHG – Die Liberale Hochschulgruppe | FURIOS Online
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Bis dahin viel Spaß mit unseren wöchentlichen Ferienserien FURIOS auf Reisen und Berlins Bibliotheken im Test!

#37 LHG – Die Liberale Hochschulgruppe

Wer seid ihr?

Wir sind die Liberale Hochschulgruppe an der Freien Universität und existieren – unter verschiedenen Namen und mit Unterbrechungen – seit 1949. Wir verstehen uns als Zusammenschluss liberaler Studentinnen und Studenten verschiedener Fachbereiche und Studiengänge, von Politik oder Geschichte über Jura bis hin zu Sinologie. Wir sind sowohl an Instituten, Fachbereichen und auch FU-weit aktiv und u.a. im Akademischen Senat und der Kommission für Forschung und Lehre vertreten.

Das „Liberal“ steht im Übrigen nicht für FDP oder Junge Liberale (auch wenn uns das immer gerne vorgeworfen wird), weshalb Mitgliedschaft oder Sympathie für eine bestimmte politische Partei keine Voraussetzung für ein Engagement bei uns sind – das sieht man dann nicht zuletzt auch an der bunten Mischung unserer Mitglieder.

Welche konkreten Initiativen wollt ihr ergreifen, wenn ihr ins StuPa gewählt werdet?

Zuerst wollen wir genau den Weg fortsetzen, den wir bisher gegangen sind: aktive und sorgfältige Oppositionsarbeit leisten sowie auf die Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen achten.

Konkreter wollen wir folgende Initiativen im nächsten Jahr angehen: Studentenausweise im Scheckkartenformat mit integrierter Mensa- und Kopierkartenfunktion statt Papierlappen, günstigere Semesterticketpreise (vgl. mit Brandenburg!), Abschaffung der AStA-Druckerei, mehr Transparenz und Effizienz des AStA sowie seines Finanzreferats.

Was ist euer Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Gruppen?

Transparenz nach innen und außen: bei uns ist drinnen, was drauf steht. Außerdem führen wir seit Jahren einen sehr aktiven Blog, auf welchem wir über alle universitätsrelevanten Aktivitäten informieren: allen voran die StuPa-Sitzungen!

 Mit welchem Einsatz habt ihr euch die (Wieder-) Wahl ins StuPa verdient?

Wir haben im vergangenen Jahr zahlreiche Anträge gestellt und als einzige Oppositionsgruppe bei der Vorlage des Haushaltes offene und scharfe Kritik geübt sowie Transparenz eingefordert.

Wie wollt ihr mehr Interesse bei den Studierenden für Campuspolitik und das StuPa wecken? Wie wollt ihr die Wahlbeteiligung erhöhen?

Mit den uns verfügbaren Möglichkeiten haben wir bereits im Rahmen des Blogs die vergangene Jahre versucht, die Aufmerksamkeit der Studierenden zu wecken. Wir werden natürlich auch versuchen, einen aktiven und möglichst großflächigen Wahlkampf zu führen. Dennoch: da an Hochschulpolitik nicht nur Studierende beteiligt sind, liegt es auch in der Verantwortung von Hochschule, Universitätsleitung und aktiven Dozenten, die Aufmerksamkeit und Wichtigkeit hochschulpolitischer Entscheidungs- und Informationsprozesse transparenter und näher an die Studierenden zu bringen. Informationen und Transparenz sind der Schlüssel zur stärkeren Identifikation von Studierenden mit Ihrer Universität – die FU, wie viele andere Universitäten in Deutschland, hat ihre Hausaufgaben diesbezüglich bisher mangelhaft erledigt.

Wie bewertet ihr die Arbeit des AStA im vergangenen Jahr?

Als „Nichts“. Das findet man dann übrigens im Rechenschaftsbericht des AStA-Vorsitzenden 😉

Sollte des Semesterbeitrags aufgrund der gefallenen Zinseinnahmen auf 8 Euro erhöht werden?

Nein!

Wie steht ihr zum Zukunftskonzept „Internationale Netzwerkuniversität“? Welche alternativen Leitbilder haltet ihr ggf. für besser?

Das Leitbild einer „Internationalen Netzwerkuniversität“ befürworten wir grundsätzlich. Beide darin vereinte Prozesse – Internationalisierung und Vernetzung – sind in der heutigen Zeit zentral für eine zukunftsfähige (!) Universität. Zu kritisieren ist jedoch, dass sich dieses Leitbild wenig auf Studierende bezieht: eine Service-Universität, welche um Studierende wirbt, wäre mehr in unserem Sinne.

 Wenn ihr könntet: Welche Liste würdet ihr am liebsten aus den Wahlvorschlägen streichen?

Keine. Das einzige, was wir uns wünschen, ist eine Transparenz der Listen und das diese endlich ihr Gesicht bekennen.

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