Pop-Art-Terroristen und suizidale Kühe | FURIOS Online
FURIOS wünscht Euch schöne Semesterferien! Aktuelles rund um die FU gibt es hier wieder ab dem 13. Oktober.
Bis dahin viel Spaß mit unseren wöchentlichen Ferienserien FURIOS auf Reisen und Berlins Bibliotheken im Test!

Pop-Art-Terroristen und suizidale Kühe

Interfilm Festival 2010, vom 16. bis 21. November, verschiedene Spielorte, Festival-Eröffnung/Short Friday/EJECT – Lange Nacht des abwegigen Films in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, 10178 Berlin (Mitte), Einzelkarte Studenten 6 Euro, Festivaleröffnung
8 Euro

Zum 26. Mal findet im November das Internationale Kurzfilmfestival in Berlin statt. Dieses Jahr unter Anderem im Programm: ein Pop-Art-Politdrama über die Exfreundin des deutschen Terroristen Norbert Kröcher und ein Animationsfilm von Bill Plympton über Kühe, die sich nichts sehnlicher wünschen, als schnellstmöglich zu Hamburgern verarbeitet zu werden. Der regionale Fokus des Festivals liegt diesmal neben Irland auf Indien, dass hier aber weit „Jenseits von Bollywood“ vertreten ist. In dieser Kategorie finden sich Filme wie der über die Inderin Anita, die nach Mumbai flüchtet, um dort ihr Glück zu suchen und über Kavi, der seinen Vater anbettelt, zur Schule gehen zu dürfen und dann mit ansehen muss, wie seine Familie und die Bewohner seines Dorfes zur Sklavenarbeit abtransportiert werden. Wem das ein bisschen zu bedrückend ist, ist mit dem skurrilen Perücken-Film „Die blaue Periode“, der bereits für den Ophüls-Preis nominiert war, gut beraten. Die zu jedem guten Wettbewerb gehörende Finale-Party fehlt natürlich auch nicht und wird am 21.11. zunächst im Babylon zelebriert und danach im Roten Salon begossen.

Das Programm, Veranstaltungsorte und die Eintrittspreise zu den Sonderveranstaltungen unter www.interfilm.de

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Gutes Gewissen für 30 Cent

Statt frei gehandeltem Kaffee bietet das Studentenwerk in den meisten Cafeterien seit diesem Semester nur noch Fair-Trade-Kaffee an. Ein Zeichen für Solidarität mit den Schwächsten? Eher für ausgesprägtes Profitstreben findet Henrike Fogel.  » weiterlesen